Plastikblumen

Das Wort soll ein Vorwurf sein. Plastikblumen, das klingt nach Tankstelle, nach Warteraum, nach einem Korb mit Trockenmoos auf einer Fensterbank in einem Haus, in dem niemand mehr wohnt.
Weil die Alternative auch nicht schöner ist
Eine Blume, die am Samstag Freude macht und am Mittwoch aussieht wie ein Vorwurf. Die dich alle sieben Tage daran erinnert, dass du wieder Geld ausgeben musst, damit dein Tisch nicht traurig wirkt. Das ist ein Abo. Es hat nur nie jemand so genannt. Die ganze Rechnung steht im Vergleich.
Was bei uns anders ist
Unsere Plastikblumen bestehen aus Seide, überzogen mit einer Latexschicht für das Real-Touch-Gefühl. Die Blütennarben sind so genau gearbeitet, dass du zweimal hinsehen musst.
Kein Glanz
Matte Oberflächen statt Plastikschimmer. Das ist der erste Verräter bei billiger Ware.
Keine Naht
Keine Grate, keine Formkanten, kein Spritzgussrand an der Blüte.
Biegbarer Draht
Jeder Stiel lässt sich formen und kürzen. Du bestimmst die Höhe.
Jedes Stück anders
Kleine Unterschiede in Form und Farbverlauf gehören dazu.

Und sie sind trotzdem unecht. Das ist der Punkt. Wir bauen keine Illusion, die auffliegt, sobald jemand näher kommt, sondern etwas, das gut aussieht und ehrlich ist. Warum das auch für unsere Fotos gilt, steht unter Fake ist besser als echt.
Wo Plastikblumen die bessere Wahl sind
- Im Büro, in dem freitags alle nach Hause gehen
- In der Airbnb-Wohnung zwischen zwei Gästen
- In der Praxis, in der Pollen ein Problem sind
- In dunklen Ecken, in denen jede echte Pflanze eingeht
- Bei allen, die drei Wochen im Jahr verreisen
Kurz gesagt
Plastikblumen haben ein Imageproblem, kein Qualitätsproblem. Guck sie dir an und entscheide selbst.